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Jüdische Orte in Berlin
Jüdisches Leben in Berlin konnte man im Berlin der zwanziger Jahre überall finden: große Synagogen, kleine Betstuben, Wohnorte prominenter jüdischer Berliner, Fabriken, Theater, Galerien, Ateliers, Quartiere derer, die im Dunkeln standen ... Nicht nur in den Zentren, auch in den Randbezirken und Vororten gab es Stätten, die vom Wirken jüdischer Berliner zeugten.

Was den Zerstörungswahn der Nationalsozialisten überstand, kam unter die Abrissbirne der fünfziger und sechziger Jahre – gleichermaßen in Ost wie in West. Viele Orte lassen nicht mehr erahnen, dass sie einmal Stätten jüdischen Lebens waren – und doch finden sich mitunter auch heute noch Spuren. Zuweilen sind Gedenktafeln angebracht, um an die zu erinnern, die hier einmal lebten und wirkten: Sie werden von den Autoren durch zusätzliche Informationen erläutert.

Ulrich Eckhardt hat zusammen mit Andreas Nachama und der Fotografin Elke Nord über 800 Orte besucht, die jüdisches Leben in Berlin beinhalten. Erzählt wird in Wort und Bild die Geschichte derer, die nicht mehr da sind – daneben gilt das Augenmerk dem, was heute jüdisches Leben verkörpert. Ergänzt werden diese Stadterkundungen durch die Feuilletons von Heinz Knobloch, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden.

Ulrich Eckhardt leitete von 1973 bis 2001 als Intendant die Berliner Festspiele, zuvor war er Kulturreferent der Stadt Bonn. Derzeit arbeitet er für das Deutsche Symphonie-Orchester als Künstlerischer Berater und lehrt als Honorarprofessor am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität. Er war verantwortlich für kulturhistorische Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau (u.a. Preußen, 1981; Berlin-Berlin, 1987; Jüdische Lebenswelten, 1992; Deutschlandbilder, 1997; Sieben Hügel, 2000) und ist als Autor und Herausgeber tätig (u.a. Kultur(haupt)stadt Berlin; Claudio Abbado – Dirigent; Jüdische Berliner – Leben nach der Schoa, sämtlich 2003; Atelier Europa, 2004).

Andreas Nachama, geboren 1951 in Berlin, promovierte in Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1994 ist er geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors und seit 2000 auch Rabbiner in Berlin. Von 1997 bis 2001 war er Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Er veröffentlichte u.a.: Jiddisch im Berliner Jargon (1994), Juden in Berlin (2001) und Jüdische Berliner – Leben nach der Schoa (2003).
hagalil.com 27-12-05










 
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