Südmarokko – Wikipedia
Südmarokko
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Mit Südmarokko wird im Allgemeinen der südliche Teil Marokkos, einschließlich der (im Jahr 1160 von Berbern gegründeten) ehemaligen Hauptstadt Marrakesch sowie der zumeist von Berbern bewohnten Gebiete südlich (und östlich) davon bezeichnet. Wichtigster Hafen des Südens ist Agadir.
Aus Rabats heutiger Sicht sind Oued ed Dahab-Lagouira (1), Laâyoune-Boujdour (2) und Guelmim-Es Semara (3) Marokkos Südregionen
Historisch gesehen wurde von 1912 bis 1956 mit Südmarokko auch das gesamte französische Protektorat Marokko bezeichnet, im Gegensatz zum kleineren spanischen Protektorat im Landesnorden, das als Nordmarokko bezeichnet wurde.
Heute bezeichnet die marokkanische Regierung die 1976 bzw. 1979 annektierte Westsahara-Republik als Südmarokko. Großmarokkanische Nationalisten zählen auch Mauretanien zu Südmarokko, zumindest historisch.
Zuletzt bearbeitet am 1. April 2013 um 16:43
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