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08.09.2021
Geimpft? Arbeitgeber hat Recht auf Antwort
Als Ultima Ratio ist auch betriebsbedingte Kündigung möglich, sagt Arbeitsrechtler Wolfgang Mazal.
von Rudolf Mitlöhner
Hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, ob seine Mitarbeiter geimpft sind? Ja, sagt der Arbeitsrechtler Wolfgang Mazal zum KURIER. Die Debatte sei hier anders gelaufen als in Deutschland. Im Unterschied zum Nachbarland ist bei uns „ganz klar die herrschende Auffassung, dass das geht“. Es gebe ein Recht auf wahrheitsgemäße Beantwortung – wobei freilich, so Mazal, die Antwort auch lauten könne: „Ich sag’ es Ihnen nicht.“
( kurier.at ) | Stand: 08.09.2021, 05:00
Kommentare
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Die Arbeitnehmer*innen lieben Sie für Ihre philantropischen Ansichten nicht.
Na dann halt nicht wird sich mancher sagen. Bei den Personalknappheit werden halt manche 2x überlegen ob sie die Stelle annehmen, unser Wirt hat schon 3 Ruhetage weil er kein Personal findet. 
Die Leibeigenschaft ist wieder im Kommen und wird auch schon von den Feudalherrschaften praktiziert! Löhne, die zum Leben zu wenig aber zum Sterben zuviel sind, dazu kommt dann noch die Bestimmungsgewalt! 
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Antwort auf Hexe
Sie können ja ein Unternehmen gründen und daheim arbeiten (wenn Sie arbeitswillig sind). 
Und eine Logik kann man mir bitte erklären? Warum ist ein Genesener nach 6 Monaten nicht mehr genesen, wogegen in Geimpfter dann immer noch als geimpft gilt. Eine Studie sagt sogar, dass Genesene eine bessere und längere Abwehr habe als Geimpfte. Während man auch jungen Genesenen nach 6 Monaten die Impfung einredet, unnötigerweise, soll eine 3. Spritze aber nur für alte Menschen nötig sein.
WENN schon gleich gestellt, dann auch wirklich Gleichstellung zw. Geimpft und Genesen, dann muss auch der Zeitpunkt, indem man nicht mehr als Geimpft gilt, ebenfalls nach 6 Monaten AUSLAUFEN! Denn dann sind die Geimpften wirklich eine Gefahr für die Allgemeinheit
Einfach die e-cards von allen für alle freigeben. Dann kann jeder zu jeder Zeit beim Mitarbeiter oder Kunden nachschauen. Muss ja nicht nur Covid sein. Es gibt andere Krankheiten auch wo es Risiko gibt. 
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Antwort auf MachtNix
Ähm, Sie haben vergessen "Ironie" dazu zuschreiben...
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Antwort auf Michi-w-sbg
Dachte hier sind nur ironische Postings. Lol
Jeder AN hat das Recht zu wissen, ob der AN neben ihm geimpft ist oder nicht. Die Antwort darauf muss der AG geben. 
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Antwort auf Wolfgang
Und weiter? Sitzen 2 Ungeimpfte nebeneinander, haben sie die selbe Entscheigung getroffen. Sitzt ein Geimpfte neben einem Ungeimpften, kann dem Geimpften eh nix passieren.
Also, was soll das jetzt bringen?
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Antwort auf Michi-w-sbg
Er kann sich anstecken. Die Impfung schützt nicht zu 100%. Und da ist eine geringe Chance, dass er/sie es an Kinder oder ältere Familienmitglieder weitergibt. 
Leider fragen die Arbeitgeber nicht, oder hat schon ein Bischof, seine Pfarrer gefragt, ob diese GEIMPFT sind? Das ist grobe Verantungslosigkeit, da diese ja jede Menge Kontakte zu besonders anfälligen Menschen haben. 
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Antwort auf Valentin Gross-Bauer
😴😴 Immer die selbe Leier von Ihnen. Sie sind geimpft? Dann kann Ihnen ja EH nix passieren. Sie zerbrechen sich den Kopf anderer Leute. Mein Chef kennt meinen Nicht-Impfstatus. 
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Antwort auf Michi-w-sbg
Meine Ex-Mitarbeiter kennen meine Einstellung und derzeit gibt es genug hervorragende freie Arbeitskräfte auf dem Markt.
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Antwort auf da bin ich wohl in der dödel blase
Na dann ist ja alles gut!
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Antwort auf Michi-w-sbg
Schicken Sie uns doch eine Nachricht von der Intensivstation, die Sie wenn es so weit ist. SO wie Sie haben auch einige Hundert gedacht und die derzeit dort liegen. 
Das ist logisch.               
Die AUVA kontrolliert ob die Einstellung vom Bürostuhl passt, ob die Position vom Bildschirm korrekt ist, wie der Lichteinfall vom Fenster oder Lampe ist, ob eventuell Pflasterl etc. vom Erste Hilfe Kasten das Ablaufdatum erreicht haben aber ob mein Kollege/Kollegin ungeimpft neben mir sitzt ist weiß ich nicht. 
Meine Frage: von wo geht mehr Gefahr für meine Gesundheit aus? Ich bin absolut der Meinung, dass der AG und AN Recht auf diese Informationen hat. Und nicht nur auf "good will". 
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Antwort auf Salamanda
und was bringt IHNEN das Wissen. Haben Sie Angst vor ungeimpften Bürgern?
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Antwort auf Michi-w-sbg
Selbst als Geimpfter mag ich sie nicht - genausowenig wie andere Asoziale.
Es ist eigentlich absolut erschreckend wie viele hier dem Verkauf unsere Privatesten Daten zustimmen. Nicht einmal den Grund für einen Krankenstand müsste man dem Arbeitgeber mitteilen, jetzt sollen wir uns datentechnisch schon nackt ausziehen vor ihm. Egal wo unsere Rechte sind nicht einmal mehr den Fetzen Papier Wert auf dem sie festgeschrieben sind.
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Antwort auf Freakoz
Wozu die Aufregung. Als Arbeitgeber kann ich Mitarbeiter beschäftigen oder auch nicht. Wenn der MA sich weigert mir den Grund für seinen Krankenstand zu nennen wird ein anderer seinen Job gekommen. 
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Antwort auf heavysteeel
Wenn es so einfach ist ist es doch nur ein Gerücht, wenn Firmen keine Arbeitnehmer finden.
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Antwort auf MachtNix
10 000 000 Mio Arbeitslose in Europa........es ist mehr als einfach, Sehen sie sich MAN Werk um......
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Antwort auf MachtNix
Dann wird die Stelle eben nicht besetzt. Bevor ich mir solche AN antue reduziere ich lieber die Aufträge. Es gibt auch genügend Kunden die ich nicht unbedingt haben muss und die nur bedient werden um Arbeitsplätze zu erhalten..
MEHR ZU DIESER DISKUSSION LESEN >
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Antwort auf heavysteeel
Man war noch nie verpflichtet den Grund (die Krankheit) des Krankenstandes zu nennen. Eigentlich ist jedwede. Erfragen meines Gesundheitszustandes von jemand Anderem wie einem Arzt rechtswidrig.
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Antwort auf Freakoz
Interessiert auch keinen. 
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Antwort auf Freakoz
Nicht bei einer meldepflichtigen Krankheit, die sogar den Betrieb gefährden kann
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Antwort auf heavysteeel
Das machen Sie aber nicht lange mit, heavysteeel, denn irgendwann stehen Sie ohne Mitarbeiter da. Aber ist ja IHRE Sache. Übrigens steht der Grund des Krankenstands auf der Krankmeldung. Also was regen SIE sich auf?
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Antwort auf Freakoz
Sich auf Datenschutz berufen ist eine Lachnummer . Sobald sie ein Smartphone ihr eigen nennnen und nutzen , geben sie Daten preis , dass man 17 Ordner füllen könnte .
(Bearbeitet)
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Antwort auf Nachtigall
und diese Daten kann der Chef oder andere wildfremde Menschen dann einsehen? Das wage ich mal zu bezweifeln
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Antwort auf Michi-w-sbg
Google! NSA!
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Antwort auf Freakoz
Sie vergleicht Heidelbeeren mit Kürbissen. 
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Antwort auf Freakoz
Ja, faszinierend, wie einfach die Bürger sich dazu bringen lassen, ihre privatesten Krankengeschichten breitwillig der Öffentlichkeit zugänglich zu  machen. Aber das scheint eins der Ziele der Regierung zu sein. Ich werde mich diesem Impfsozialismus sicherlich nicht beugen
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Antwort auf Michi-w-sbg
Natürlich können Sie auch krank werden oder den Job verlieren, oder ihre Kinder anstecken - wichtig ist, Sie bleiben stur.
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Antwort auf Freakoz
Wo steht, dass Sie bei Ihrem Arbeitgeber arbeiten müssen?
alles klar, der arbeitgeber hat das recht.....  das ist gut, ich bin sehr dafür.
aber:
wie schaut es mit dem recht für konumentInnen aus? hab ich auch das recht zu wissen, ob meine friseurIn, zahnärztIn, beamtIn, also menschen mit denen ich zu tun habe, geimpft sind? 
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Antwort auf Woredni
Naja, Sie können sich erkundigen und falls die Antwort nein lautet oder verweigert wird müssen Sie eben Frisör etc wechseln. 
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Antwort auf Woredni
Einfach fragen.......wie allen anderen Dingen auch. Der Friseur kann ja auch Aids haben.....
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Antwort auf Josef Beiglböck
Im Gegensatz zu Corona wäre mir Aids beim Frisör egal. 
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Antwort auf Woredni
und welche Gefahr geht von einer gesunden, nicht geimpften Friseurin aus? Vor allem ist es schon interessant anzusehen, dass scheinbar die Impfung die Angst vor dem Virus steigert. Scheint eins der Nebenwirkungen zu sein.
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Antwort auf Michi-w-sbg
Sie/er werkelt in der Nähe meiner Nase und es gibt keinen Beleg, dass sie/er tatsächlich gesund ist. Ein PCR Test sagt nur was über den Testzeitpunkt aus.
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Antwort auf Woredni
Natürlich können Sie den Nachweis sich ansehen.
An meinem Arbeitsplatz gibt es schon lange keine Ungeimpften mehr. Die paar Spinner, die eine Impfung verweigerten, sind gekündigt worden. Natürlich nicht mit der Begründung der Impfverweigerung. Da fand mein Chef andere Gründe. Und es ist gut, das die alle weg sind.
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Antwort auf mm1965
Die Entscheidung solle jedem selbst überlassen werden. Ich bin nicht geimpft. Gurgle jeden Tag und wochenends mach ich Selbsttests. Habe im Büro ein eigenes Zimmer - wie die meisten bei uns. Ich nehme an keinen Events teil, verbringe meine Freizeit mit meiner Kernfamilie. Ich gefährde so (hoffentlich) niemanden. Wer von den Geimpften kann täglich behaupten, daß er gesund ist? 
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Antwort auf SG
Wenn sie auf der Intensivstation auf dem Bauch liegen wird man sie nicht mehr fragen können ob und was sie wollen. Der Virus liebt ungeimpfte.
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Antwort auf Obermeier
Und das passiert einem verschwindend geringen Teil, bester obermeier. Denn, und das weiß ich aus 1. Hand, werden die jüngeren Patienten auf der Intensivstation in der Regel NICHT künstlich beatmet. Das trifft nach wie vor überwiegend ältere Menschen. Und die sollten doch bitte geimpft sein
MEHR ZU DIESER DISKUSSION LESEN >
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Antwort auf mm1965
würde mein Chef alle ungeimpften feuern, müsste er den Laden schließen. Ihr Chef betreibt Impfsozialismus? Ich würde in so einer diktatorisch geführten Firma nicht arbeiten wollen und wohl selbst kündigen
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Antwort auf Michi-w-sbg
Ich habe die Ungeimpften in meinem Betrieb gekündigt und Geimpfte eingestellt.
Meine Erfahrung - es war eine hervorrgende Entscheidung, den Geimpfte denken wesenlich flexibler als Sturköpfe; abgesehen davon ist der Markt bestens mit guten Arbeitskräften gefüllt.
Pharmakonzern bezhalte Spezialist... 
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Antwort auf Adriano Leite Ribeiro
Immer das gleiche.. wenn keine sachlichen Argumente mehr zur Verfügung stehen wird das Gegenüber diskreditiert.
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Antwort auf mbrain
Nun, Sie unterstellen dagegen jeden, der sich der Impfung gegenüber skeptisch zeigt unterschwellig Verweigerung (was nur geht, wenn ich einen Befehl erhalte) oder bezeichnen diese Bürger als Impfgegner. Ihnen sollte klar sein, dass es nur eine Handvoll Menschen gibt, die echte Impfgegner sind. Ich bin gegen einiges geimpft, aber das kommt nicht in meinen Körper. Gestern erfuhr ich, dass die Ex-Frau eines Freundes sich nun doch für die Impfung entschieden hat und seither unter einer Gesichtslähmung leidet. Jetzt kenn ich schon 2, die es erwischt hat mit Gesichtslähmung. Der Nachbar hat seit der Impfung extremen Ausschlag, der sich seit Wochen nicht bessert. Und wissen Sie was. Nur der Ausschlag wird als allergische Reaktion auf die Impfung gewertet, die Gesichtslähmung hingegen nicht.
Die Menschen achten auf die Reaktionen in der  Umgebung und entscheiden sich dann. Da ich nur einen Einzigen von ca. 30 Infizierten kenne (Kettenraucher) der eine schwere Coronaerkrankung durchmachen musste, aber jetzt mittlerweile 6 Fälle von schweren Impfreaktionen erlebe, von denen 5 nicht als solche Anerkannt werden, kann man wohl manche Entscheidungen irgendwann mal nachvollziehen.
Man erfährt einfach nicht alles, damit der Impfwille nicht sinkt.
Wir kommt der Arbeitgeber dazu Ungeimpfte überhaupt akzeptieren zu müssen. Alleine die Auswirkungen wenn der eine Kontaktperson 1 wird, weil sich jemand im Umfeld ansteckt heißen Quarantäne für mindestens 10 Tage während ein Geimpfter in derselben Situation weiter arbeiten kann. Und überall wo Kunden sind ist das sowieso inakzeptabel dem Kunden gegenüber.
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Antwort auf blackmage
Der Geimpfte, der ansteckend ist, soll weiterarbeiten? Na, dümmer geht's nimmer, hm?
(Bearbeitet)
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Antwort auf ichdenkealsobinich
Vielleicht nachdenken bevor man vorschnell antwortet. 
Sollte sich alles logisch nachvollziehen lassen. Alleine die Tatsache, dass der ungeimpfte Infizierte mehr Viren streut als ein Geimpfter in derselben Situation sollte zum nachdenken anregen. 
Man könnte es noch weiter ausführen:
Ein Geimpfter hat weniger Risiko bei einer Ansteckung einen merkbaren/kritischen Krankheitsverlauf durchzumachen, verteilt seine Viren weniger oft und ist dazu noch vom Staat mit mehr Freiheiten ausgestattet.

Verstehe es eh nicht weshalb Leute nicht logisch Risikofaktoren abwegen können. Leuchtet ja eigentlich selbst dem langsamstem ein dass eine Impfung neben einem geringen Risiko nur Vorteile bietet. Was bietet keine Impfung? Außer mehr Risiko?

I mein, was wollts machn? N Bunker graben und verstecken spielen? Besser wirds nicht mehr werdn. Akzeptiern oda krepiern. :,)

Und als kleine Anmerkung an den Herrn @ichdenkealsobinich, wären alle geimpft wäre es egal ob man infiziert ist, oder nicht. Und ich spreche absichtlich keine Genesenen an. Denn diese Unterteilung zwischen Genesen und Geimpft ist soundso hirnrissig. Anstatt dass man alles auf einer Linie fährt, nein, extra kompliziert machen.
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Antwort auf Triticale
Und nun können Sie nachlesen, und da gibt es eine Studie, dass Geimpfte die sich mit Delta anstecken, die annähernd selbe Virenlast haben, also genauso ansteckend sind, wie Ungeimpfte mit Delta. Kurierbericht vom 19.08.
Und da Delta offenbar die vorherrschende Variante in unserem Umfeld ist, kann man sogar davon ausgehen, dass die Ungeimpften von den Geimpften angesteckt wurden. Die geimpften alten Menschen, die nun immer noch an Corona sterben, wurden eventuell auch von infizierten geimpften Pflegepersonal angesteckt. Wissen Sie es?
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Antwort auf blackmage
Genau! Wehe der AG schützt den armen schutzlosen Mitarbeiter nicht genug, dann drohen auch noch Strafen! Typisch Österreich - nur die Hälfte der Einwohner ist pflichtbewusst. Die anderen konsumieren nur und lassen sich mittreiben 
reply
 
Antwort auf blackmage
Muss er ja eh nicht. Aber wenn ein Geimpfter unwissentlich infiziert ist, und es nicht merkt und dann die Kunden ansteckt.. dann möchte ich mal die Reaktion des Arbeitgebers gerne sehen.
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