CORONA-PANDEMIE
Trauriger Rekord in Russland, Verschärfung in Griechenland
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So viele Covid-Tote an einem Tag wie noch nie in Russland. Zutritt in Innenräume griechischer Lokale ausschließlich für Geimpfte.
vom 16.07.2021, 22:01 Uhr | Update: 16.07.2021, 22:25 Uhr
Wer nicht geimpft ist, darf in Griechenlands Lokalen ab sofort nur draußen sitzen.
© apa / afp / Louisa Gouliamaki
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799 Menschen - so viele wie noch nir zuvor an einem Tag seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Russland in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Es ist der vierte Tag in Folge, an dem ein solcher Höchstwert erreicht wird. Insgesamt wurden in Russland laut der Corona-Arbeitsgruppe der russischen Regierung bisher 146.868 Menschen verzeichnet, die mit oder an dem Virus verstorben sind. Das staatliche Statistikamt Rosstat kommt auf rund 290.000 Tote im Zeitraum von April 2020 bis Mai 2021. Rosstat bezieht sich auf übermäßige Todesfälle in den Statistiken. Einige Epidemiologen sind der Auffassung, dies sei der beste Weg, um die tatsächliche Zahl der Corona-Toten zu ermitteln. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle in Russland ist binnen eines Tages um 25.704 auf mehr als 5,9 Millionen gestiegen.
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Unterdessen müssen sich Griechenland-Urlauber auf eine Verschärfung der dortigen Maßnahmen einstellen. Ab sofort wird nämlich Ungeimpften - egal ob negativ getestet oder nicht - der Zutritt zu Innenräumen von Restaurants und Bars versagt. Wer keinen Impfschutz nachweisen kann, muss im Außenbereich bleiben, wo die neue Verordnung vorerst nicht gilt. Der Grund ist der Anstieg der Neuinfektionen wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante. In Griechenland sind bisher 41 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahre zweifach geimpft.
Massiver Anstieg in Frankreich, aber Eiffelturm wieder offen
Positive und negative Nachrichten gibt es aus Frankreich. Einerseits wurden am Freitag erstmals seit eineinhalb Monaten wieder mehr als 10.000 Neuinfektionen pro Tag gezählt. Andererseits wurde aus Paris vermeldet, dass der Eiffelturm nach acht Monaten Corona-Sperre nun endlich wieder für Besucher zugänglich ist. Niemals zuvor in der Nachkriegszeit war das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt so lange geschlossen. Aus Sicherheits- und Hygienegründen müssen alle Besucher, die älter als elf Jahre sind, eine Maske tragen, und die Aufzüge können nur mit der Hälfte der üblichen Passagier-Kapazität betrieben werden. Ab 21. Juli müssen Besucher ein offizielles Dokument vorzeigen, das belegt, dass sie geimpft oder jüngst negativ auf das Coronavirus getestet wurden.
Engere Zusammenarbeit der Pazifik-Anrainerstaaten bei der Impfstoffverteilung
Weltweit haben sich bisher mehr als 189 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 4,23 Millionen Menschen sind  seit Ausbruch der Pandemie in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Dunkelziffern dürften allerdings noch deutlich höher sein.
Die USA, China, Russland und weitere Pazifik-Anrainerstaaten wollen im Kampf gegen die Pandemie bei der Verteilung und Produktion von Impfstoff enger zusammenarbeiten. Unter anderem soll der freiwillige Transfer von Produktionstechnologien untereinander gefördert werden, auch mit Blick auf künftige Krisen. Dies erklärten die Staats- und Regierungschefs der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC, darunter US-Präsident Joe Biden, und seine Amtskollegen aus Russland und China, Wladimir Putin und Xi Jinping, nach einem virtuellen Treffen. Ein fairer Zugang zu sicheren, wirksamen, qualitätsgeprüften und erschwinglichen Impfstoffen solle beschleunigt werden.
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1 Kommentare
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Ogledala17.07.2021, 16:41 Uhr
Natürlich, die Panik darf nicht abreißen. Ok, die 799 sind in Russland ein Rekord, bedeuten aber auf die Bevölkerungszahl von Österreich umgerechnet gerade mal 50. Wievile hatte wir am Peak der letzten Welle pro Tag? Ach ja, 130 im 7-Tages-Schnitt...
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