KURZPARKZONE
Etwas mehr Anzeigen als sonst
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vom 28.04.2020, 17:30 Uhr | Update: 28.04.2020, 18:02 Uhr
Ein Hinweisschild für eine Kurzparkzone in Wien.
© Moritz Ziegler/Wiener Zeitung
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Wien. Seit Montag, dem 27. April, gilt in Wien wieder die Gebührenpflicht für Kurzparkzonen. Die mit 17. März erfolgte Aussetzung der Überwachung wurde nach 41 Tagen aufgehoben. Neben Wien hat sich auch Salzburg auf diesen Termin verständigt, die anderen Landeshauptstädte und größeren Städte werden mit spätestens 1. Mai nachziehen. Klar ist, dass der Stadt Wien durch das Gratis-Parken erhebliche Einnahmenverluste erwachsen sind.
Finanzstadt Peter Hanke (SPÖ) erklärte dieser Tage, dass man mit 15 Millionen Euro pro Monat rechne. Was angesichts der Dauer der Maßnahme ein Minus von rund 20 Millionen Euro realistisch erscheinen ließe, heißt es dazu aus der MA 6 (Rechnung und Abgaben).
Die Parksheriffs, die zuletzt für die Kontrolle der Bundesgärten eingezogen wurden - Einhaltung des geforderten Abstands und Vermeidung von größeren Menschenansammlungen -, haben ihren Dienst Montagfrüh wie gewohnt angetreten, die Überprüfung erfolgte flächendeckend in sämtlichen Bezirken.
Keine Gnade
Autofahrerclubs hatten dafür plädiert, zumindest in den ersten Tagen Gnade vor Recht ergehen zu lassen, also nicht sofort Anzeigen auszustellen, sondern es vorerst bei Abmahnungen zu belassen. Diesem Ersuchen wurde nicht Folge geleistet. Der Montag verlief, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Wien, der auch die Parksheriffs unterstehen, "ohne jegliche Dramatik". Es seien zwar etwas mehr Strafzetteln ausgeteilt worden als üblich, überbordende Verstöße hätte es allerdings nicht gegeben. Auch bei den Bezirken hätte man keine Ausreißer nach oben feststellen können. Erfolgreich verlief der Tag für jene beiden Parksheriffs, die gleich bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit einen mit 23. April als gestohlen gemeldeten Pkw sicherstellen konnten. (sog)
Schlagworte
Kurzparkzone​Strafzettel​Parksheriff​MA 6Peter Hanke
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2 Kommentare
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GeBa29.04.2020, 15:04 Uhr
Obige Hinweistafel ist genau so eine, von der ich mir denke, dass sie auch von "Fachkräften" gesäubert werden könnt, denen sonst soooo fad ist in ihren Unterkünften?! Es gibt in Wien fast nur solche Tafeln, verklebt, beschmiert etc....
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Christian Clemens Clochard30.04.2020, 18:59 Uhr
Selten jemanden erlebt der sich so schamlos über einen vermeintlichen "Gewinn" in der Geburtslotterie gefreut hat. Keine Angst... hat noch nie lang gedauert bis sich solche Menschen fragen ob sie wirklich eine Kuchengabel gebraucht haben.
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