UNO
UN-Chef will mehr Geld für Ostafrika
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1,6 Milliarden
Dollar werden als Soforthilfe für Dürreopfer benötigt.
vom 13.07.2011, 16:55 Uhr | Update: 13.07.2011, 17:02 Uhr
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New York. Noch immer sind es täglich Hunderte, die sich völlig entkräftet über die Grenze nach Kenia schleppen. Doch das Lager Dadaab, das mittlerweile auf 370.000 Menschen angeschwollen ist, bedeutet für die somalischen Dürre-Flüchtlinge nicht das erhoffte Ende des Leids. Auch hier herrschen Hunger, Not und Gewalt. „Was ich hier gesehen habe, ist mit nichts zu vergleichen”, sagte Antonio Guterres, der Chef des UN-Flüchtlingshochkommissariats, als er vor kurzem Dadaab besuchte. Rechnet man jene hinzu, die außerhalb der Lager zunehmend um ihr Überleben kämpfen müssen, dürften mehr als elf Millionen Menschen am Horn von Afrika akut von Hunger und Dürre bedroht sein.
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Angesichts dieser dramatischen Lage hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon nun die Mitgliedsstaaten nachdrücklich zu finanziellen Hilfen aufgerufen. „Ich fordere die Mitgliedsstaaten auf, die Programme zu unterstützen, um in der Region ohne Aufschub Leben zu retten”, sagte Ban. „Wir können es uns nicht erlauben, zu warten.” Von den erforderlichen 1,6 Milliarden Dollar sind Ban zufolge bisher nur etwa die Hälfte bei der UNO eingegangen.
Angesichts der schweren Dürre erwägt nun das Welternährungsprogramm (WFP) eine Rückkehr in die von der radikalislamischen Shebab-Miliz kontrollierten Gebiete. Der Hilfsbedarf im Süden sei „so groß”, dass das WFP zurzeit „jede Möglichkeit” für eine Rückkehr prüfe, erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Die Shebab-Miliz, die in Somalia gegen die Regierung kämpft und weite Teile des Landes kontrolliert, hatte in der vergangenen Woche um internationale Hilfe gebeten und damit eine radikale Wende in ihrer Haltung zu Hilfsorganisationen vollzogen.
Spendenkonto: Diakonie
PSK 23.13.300, BLZ 60.000 oder
www.diakonie.at/katastrophenhilfe
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