WELTKLIMAKONFERENZ
CO2-Sparpläne vor Klimakonferenz reichen nicht
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Die Ankündigungen der Länder sind laut UN-Klimachefin Patricia Espinosa zu wenig ambitioniert.
vom 31.07.2021, 14:00 Uhr | Update: 31.07.2021, 14:16 Uhr
Die Ankündigungen der Länder seien nicht ambitioniert genug, kritisiert Klimachefin Espinosa.
© reuters / David Gray
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Wenige Monate vor der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow hat die Klimachefin der Vereinten Nationen die Staatengemeinschaft ehrgeizigere Pläne zur Einsparung von Treibhausgasen angemahnt. Zwar hätten zum Stichtag 30. Juli deutlich mehr Staaten ihre Pläne vorgelegt, wie sie Emissionen reduzieren wollen, als noch ein halbes Jahr zuvor, teilte Patricia Espinosa am Samstag mit.
Allerdings lägen erst Ankündigungen von 58 Prozent der Länder vor - und die seien oft nicht ambitioniert genug. Bisher blieben die gemeinsamen Anstrengungen weit hinter den Anforderungen der Wissenschaft zurück, hieß es.
Emissionen um 45 Prozent senken
Experten sind sich einig, dass sich bis 2030 weltweit viel mehr tun muss, wenn die Erderwärmung, wie 2015 von knapp 200 Staaten in Paris vereinbart, deutlich unter zwei Grad bleiben soll. Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad erhitzt, im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Die Weltklimakonferenz in Glasgow im November gilt als wichtiger Meilenstein.
Um das Ziel zu erreichen, müssten bis Ende dieses Jahrzehnts die Emissionen um 45 Prozent im Vergleich zu 2010 gesenkt werden, sagte Espinosa. "Die jüngsten extremen Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen auf der ganzen Welt sind eine eindringliche Warnung, dass viel mehr und viel schneller getan werden muss, um unseren derzeitigen Weg zu ändern", sagte die UN-Klimachefin auch mit Blick auf die Überschwemmungen in Deutschland. Dafür müssten aber ehrgeizigere Ziele ausgegeben und umgesetzt werden. (apa/dpa)
Schlagworte
Weltklimakonferenz​COP26​Glasgow​Klimakatastrophe​Patricia Espinosa
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7 Kommentare
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Ahoi
02.08.2021, 08:30 Uhr
Ungebremster Konsum und Wegwerfmentalität sind die Totengräber des Planeten. Und die Vermüllung des Weltalls läuft ja schon länger ungebremst.
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GeBa01.08.2021, 09:43 Uhr
Die Klimaveränderungen gibt es, seit der Planet Erde vor Million Jahren entstand, früher war er mit Wasser bedeckt, dann kam eine Erderwärmung, das Wasser zog sich zurück, Land entstand, dann kam eine Eiszeit und das alles noch ohne menschlichen Einfluss.
Daher dieses ganze … mehr
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david96531.07.2021, 21:48 Uhr
Die jüngsten extremen Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen auf der ganzen Welt sind eine eindringliche Warnung, und werden jetzt schon 100 weitere Jahre andauern und extremer werden, auch wenn die Welt die Klimaziele erreicht.

Die Klimaextreme werden 100 Jahre bleiben, es … mehr
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david96531.07.2021, 21:43 Uhr
Für die Umsetzung der Ziele braucht es womöglich viele Facharbeiter, die eine langjährige Ausbildung absolviert haben. Die Welt ist sehr spät dran, ob sich das noch ausgeht.

Es ist wie bei der Coronakrise, der Bau der Beatmungsgeräte war nicht das große Problem, sondern die … mehr
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david96531.07.2021, 21:32 Uhr
Sind die Klimaziele überhaupt, denn für die Umsetzung der Pläne erfordert es auch qualifiziertes Personal, das womöglich jahrelang ausgebildet werden muss.

Bei der Coronakrise hat man auch gesehen, das die Kapazitäten beim Personal zu erweitern das größere Herausforderung war … mehr
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Peter.Sinzinger@outlook.at01.08.2021, 06:54 Uhr
Wir haben die Zukunft verloren, aber wir dürfen nicht weiter die Zeit vergeuden. Marina Garcés
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