CORONAVIRUS
Internationale Organisationen fordern Impfstoff für alle
7
3
WHO, WTO, IWF und Weltbank geben eine gemeinsame Erklärung ab.
vom 31.07.2021, 17:54 Uhr | Update: 31.07.2021, 18:01 Uhr
Weltweit wurden bisher mehr als vier Milliarden Impfungen verabreicht.
© apa / EXPA/JFK
7
Vier der wichtigsten internationalen Organisationen haben in einem gemeinsamen Appell mehr Corona-Impfstoff für ärmere Länder gefordert. In den Entwicklungsländern herrsche eine "akute und alarmierende Knappheit" an Vakzinen, erklärten am Samstag die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Länder mit großen Impffortschritten sollten dringend Dosen für ärmere Länder freigeben.
Mehr zu diesem Thema
Biden drängt die Menschen zur Impfung
29.07.2021 15 1
Was Impfzuckerl bringen
15.07.2021 7 4
IWF erhöht finanzielle Schlagkraft wegen Corona-Krise
02.08.2021 10
Impfskepsis hier, Impfstoffmangel dort
05.08.2021 7 3
"Wir betonen erneut die dringende Notwendigkeit, Covid-19-Vakzine, Tests und Behandlungsmöglichkeiten für Menschen in Entwicklungsländern bereitzustellen", heißt es in der Erklärung. Die Hersteller von Corona-Impfstoff müssten ihre Produktion erhöhen, um vor allem diesen Ländern mehr Vakzine zu liefern. Zugleich sollten bestehende Exportbeschränkungen aufgehoben werden.
Mehr als vier Milliarden Stiche
Laut einer auf offiziellen Angaben beruhenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden weltweit bisher mehr als vier Milliarden Corona-Impfungen verabreicht. In den Ländern, die laut Weltbank-Kriterien die höchsten Einkommen haben, wurden 98,2 Dosen pro hundert Einwohner gegeben. In den 29 ärmsten Ländern der Welt fällt diese Rate auf 1,6 pro hundert Einwohner. (apa)
Schlagworte
Coronavirus​COVID-19​Impfen​Appell​Impfstoff
7
Weiterlesen in Welt
UNO-VOLLVERSAMMLUNG
Guterres macht vor Klimakonferenz Druck auf Staaten
23.09.2021
UNO-VOLLVERSAMMLUNG
Klimarede von Boris Johnson: "Kermit der Frosch lag falsch"
22.09.2021 3 2
SYRIEN
Offenbar Kinder von IS-Kämpfern in Lagern gestorben
22.09.2021 2 1
AFGHANISTAN
Weltmächte auf gemeinsamer Linie gegenüber Taliban
22.09.2021 2 5
3 Kommentare
Kommentar schreiben
Ralf-Raigo Schrader01.08.2021, 10:01 Uhr
'Internationale Organisationen fordern Impfstoff für alle'
Dann sollen sie es tun. Jeder der Vier verfügt über die Mittel, Impfstoff für die gesamte Weltbevölkerung herstellen zu lassen und dann kostenfrei zu verteilen.
antworten
2
0

melden
Evamarie Gold
01.08.2021, 05:09 Uhr
Schändlich, dass ausgerechnet das Patent eines europäischen Impfstoffes (Pfizer) für arme Länder nicht freigegeben wird, noch dass ausreichend Gratisimpfstoff nach Afrika und Asien geliefert wird.
antworten
1
4

melden
Ahoi
02.08.2021, 08:25 Uhr
Frau Gold, Pfizer ist kein Europäisches Unternehmen, der Partner im Boot (Biontech) sitzt in Mainz und will Patente nicht freigeben / aussetzen da würde die Aktie ja auch drunter leiden. Genau in diesem Verhalten der Pharmaindustrie sieht man es geht nicht um die Gesundheit der … mehr
1
0

melden
zur Startseite
Wann kommt die Zinswende?
E-PAPER
für alle Endgeräte
JETZT TESTEN
ABOS
immer bestens informiert
JETZT WÄHLEN
NEWSLETTER
täglich informiert
JETZT ABONNIEREN

Impressum Kontakt AGBDatenschutz Cookie-Policy
Wiener Zeitung Gruppe: Unternehmen​Mediasales Jobs Redaktion​Redaktionsstatut​English Information about WZ Aboangebote
Unterstützen Sie Qualitätsjournalismus mit Ihrer Zustimmung
Bitte stimmen Sie der Verwendung von Analyse- und Marketing-Cookies auf der Webseite der Wiener Zeitung zu. Damit helfen Sie uns, unsere Webseite zu verbessern und wir können Ihnen damit für Sie zugeschnittene Werbung präsentieren. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit in den Cookie Einstellungen (Sie finden am linken unteren Bildschirmrand ein hellblaues Schild.) widerrufen.

Analyse- und Marketing-Cookies sind technisch nicht erforderliche Cookies, die nur aufgrund Ihrer Zustimmung in Ihrem Endgerät gespeichert werden dürfen. Durch die Bestätigung des Buttons „Cookies akzeptieren“ erteilen Sie uns Ihre Zustimmung zu allen technisch nicht erforderlichen Cookies. Sie können auch die Zustimmung zu allen technisch nicht erforderlichen Cookies mit dem Button "Alle ablehnen" bzw. über die „Cookie Einstellungen“ verweigern.

Mit Hilfe von Cookies verarbeitete personenbezogene Daten werden von der Wiener Zeitung und von Werbepartnern (IAB und IAB-Lieferanten) verarbeitet. Im Rahmen der Verarbeitung erfolgt eine Speicherung von Informationen im Endgerät des Webseitenbesuchers und können die Wiener Zeitung und Werbepartner der Wiener Zeitung auf Informationen im Endgerät, z.B. auf eindeutige Kennungen in Cookies, des Webseitenbesuchers zugreifen. Nähere Informationen zu Cookies und zum Widerruf technisch nicht erforderlicher Cookies finden Sie in unserer Cookie Policy
Ihre Zustimmung bezieht sich auch auf die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Dienstleister in den USA. Nach einer Entscheidung des EuGH gewährleisten die USA kein ausreichendes Datenschutzniveau.
Zu diesen Zwecken verwenden wir Cookies
Genaue Standortdaten verwenden. Geräteeigenschaften zur Identifikation aktiv abfragen. Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen. Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessung, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklung.

StartseitePolitikWelt