WIEN-WAHL 2015
Strache hält ersten Platz für möglich
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Wien-Wahl: "Blaubuch" der SPÖ laut FPÖ-Chef hetzerisch und primitiv.
vom 23.06.2015, 17:12 Uhr | Update: 23.06.2015, 18:03 Uhr
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Wien. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache - er ist auch Obmann der Wiener Landespartei - hat gestern, Dienstag, nicht ausgeschlossen, dass es bei der Wien-Wahl im Oktober zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Wiener SPÖ kommt. "Vielleicht können wir sogar erste Kraft werden", so Strache, der auch einen ersten Platz für möglich hält, wie er in einer Pressekonferenz anlässlich einer Klausur der Rathaus-FPÖ betonte.
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"Ich bin überzeugt, dass wir weit über 30 Prozent bekommen", so Strache. Eher amüsiert zeigte er sich darüber, dass Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bei einer Parteiveranstaltung am Montag mit Verweis auf Strache davor gewarnt hat, dass der "Vogel" am 12. Oktober (dem Tag nach der Wahl, Anm.) im Rathaus sitzen könnte. "Der frühe Vogel fängt den Wurm und momentan ist der Wurm im Rathaus", konstatierte der FPÖ-Chef.
Das "Blaubuch" der Wiener SPÖ, also jene Broschüre, in der zahlreiche Kritikpunkte an der FPÖ aufgelistet werden, will Strache nicht kontern: "Auf diese unterste Schublade werden wir uns nicht einlassen." Wobei er nicht ausschloss, ein Sündenregister zu publizieren: "Aber sehr sachlich und auf den Fakten basierend."
In dem "primitiven, hetzerischen" Heft der SPÖ seien Vorwürfe aufgelistet, die an den Haaren herbeigezogen seien. Zudem würden Politiker des BZÖ dort der FPÖ zugeordnet. Die Aktion zeige jedenfalls, dass die Sozialdemokratie sich nicht mehr zu helfen wisse.
Er übte seinerseits Kritik an der Arbeit der Stadtregierung, wobei er den Schuldenstand, die Zahl der Mindestsicherungsbezieher oder auch die Asylproblematik ins Treffen führte. Häupl habe schon längst die "weiße Fahne" gehisst und würde die Flüchtlingsquote übererfüllen, befand er etwa. Er bekräftigte die Forderung nach Grenzkontrollen und den Vorschlag, Abschiebungen mittels Militärmaschinen durchzuführen.
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leopoldine20
09.08.2015, 16:08 Uhr
Ich wünsche es im.Das einmal eine andere Farbe und ein anderer Wind die Stadt Wien belebt. Viel Glück.
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